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Letzte Aktualisierung:
May 2004
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Von Zimbabwe fuhren wir nach Botswana ein zweites mal & durchquerten die Savuti, das Herz vom "Chobe National Park", berühmt für seine Elefanten & mit angeblich einer der höchsten Konzentration von Wildtieren Afrika`s.
Es gibt in Botswana nur 2 Sorten von Straßen, geteerte Hauptstraßen und Nebenstraßen aus oft sehr tiefen Sand, was deshalb einen 4 x 4 unentbehrlich macht.
In der Savuti trafen wir 2 Franzosen "Didier & Laurence". Zusammen verbrachten wir die Nacht & machten ein Lagerfeuer um herumstreunende Tiere fernzuhalten.
Wir nahmen einen großartigen Flug in 100 m Höhe über das Okovango Delta, ein Labyrint von Inseln, Flüßen & Lagunen. Man hat eine gute Sicht auf Herden von Tieren die schon auf das ankomenden Wasser vom Norden warteten, das seine Quelle im angolanischen Hochland hat & bis 6 Monate dauern kann um das Sumpfland zu erreichen.
Wir konnten sehen, wie sich das Wasser vom Okavango ausfächerte und verbreitete wie schmale Schlangen über die 15000 qkm von Wasserwildnis getüpfelt mit Inseln & verschnürt mit einem Irrgarten von Papyrus & Schilf gesäumten Kanälen & wie es wieder verschwand, wo der durstige Sand es wieder auftrank ehe es den Süden erreichen konnte. Man sagt, es sei eins von der größten Sumpfgebieten der Welt.
Die folgenden Tage reisten wir zu den abgelegenen "Drodsky's Hölen" und den sehr interessanten "Tsodillo Hügeln", eine Hügelkette 400m über die ewige flache Kalahari, auf denen sich Bushman- & Bantumalereien befinden.
Angeblich soll es einer der ältesten historischen Pläze auf der Welt sein mit etwa 2000 Malereien.
Ich habe Bekleidung und nicht mehr zwingend benötigte Artikel mit ein paar freundlichen Bushmandamen für Pfeil & Bogen getauscht, wärend Peter erstaunliche McGyver-Arbeit an einer defekten Lichtmaschine leistete.
Im Norden von der "Makgadigadi Salz Pfanne" fand Peter endlich seine Kalahari.
Die Kalahari im Winter mit Ihrem kurzen & borstigen Grassland erlaubt einem eine gute Vorstellung von der ewigen & riesigen Flachheit des Landes.
Als ich unsere täglichen Abendteuer in mein Tagebuch notierte, entdeckte ich erstaunt, dass es schon der 19 Juni 1998 war, und deshalb machten wir uns langsam Gedanken um eine Rückkehr nach Hause, ...wo immer Zuhause sein sollte.
Am Weg nach Süden kamen wir an den großen Makgadigadi Saltzpfannen an, ein ewige weiten schimmernde Fläche von 12 000 sq km, man sagt es ist alles was übrig ist von einen der Welt Ihrer größten Seen die einst meist von nördlichem Botswana mit Wasser bedeckte.
Unser Ziel war Kubu Island ein Kleks Land irgenwo darinnen.
Unser Tacho hatte den Geist aufgegeben, unsere touristen Karte taugte nichts, und unser Airguide Kompass war auch nicht mehr zum Vertrauen nach Monate von schütteln & prügeln, also hatten wir eigentlich keine idea wo wir waren & weil es schon fast dunkel war blieben wir einfach in der wunderschönen weiten & riesigen Nichts stehen um die Laute der Stille zu hören & die glühende afrikanischen Sonne zu beobachten wie Sie am Horizont verschmolz.
Als der neue Tag erwachte, folgten wir einen von dern mehreren Pfaden die vor uns hin & her über die Pfannne sich kreuzten bis wir dann doch die kleine Insel fanden und es war als ob wir auf einem mysteriösen und eigneartigen Planeten angekomen waren.
Die kleine Insel bestand aus abgerundete Feldbrocken die einen farbton von rosa-grau im späten nachmittags licht annahmen & überall standen große stumelige Baobab (Affenbrot) Bäume wie schweigend riesige Wächter.
Wir klettereten den höchsten Punkt & von da stand ich und schaute in the Pfanne hinaus und sah vor mir das große stille Nichts ausgebreitet wie ein Meer das es einst gewesen war.
Es war das ausergewöhnlichsten Elebniss das alles andere Übertraf das ich zuvor elebt habe.
Bäume waren da mit einem Umfang von 15m, worauf Ich später las konnten die bei so einer größe leicht 2500 Jahre alt sein. Unheimlich!
Die Insel ist auch eine historischer Platz wo Beweise von alten Mauern noch zu sehen sind & zu einer großen Handels Civilization im 13/14 Jahrhundert zurück weisen.
Wir hätten ewig bleiben können unter denn Baobab's, ohne jemanden um den stillen Frieden zu stören,.........aber es war Zeit um nach Süd Africa zurück zukehren.
Ein paar tage später fanden wir uns in Klerksdorp von allen Plätzen, & unser Termometer zeigte -2.5 Grad in der Nacht an. Wie merkten es war nicht mehr Sommer.
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