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Letzte Aktualisierung:
May 2004

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Trotz der Frage, warum wir nach Zambia wollten: ich haben geglaubt, dass es etwas von Wert & Interesse zum entdecken geben müßte.
Die Straßen waren die reinste Katastrophe in der Zeit, und ich glaube nicht, dass Sich etwas verändert hat.

Wir blieben bei "Chris's Camp", in einem ruhigen & friedlichen Teil östlich von Lusaka. Fast unvorstellbar in einer Stadt wie Lusaka.
Nach ein paar Tagen in Begleitung von Chris fing mir dieser Ort an zu gefallen. Er war sehr verschieden, lebendig & sehr interessant.

Zambia hat, wie ich entdecken sollte, trotz der schrecklich teueren Preisen, noch reichlich abgelegene & faszinierend schöne Plätze, die sehr oft schwer zugänglich sind, wie auch ebenso eine Fülle von Tieren in den enormen Parks.

Die Straßen müßen in die Kateagorie von den meist prüfendsten & strafendsten in Afrika sein & in der nassen Jahreszeit kann man es fast vergessen, irgenwo hinzukommen.

Im Norden gab es Berichte von riesigen Regenfällen & Chris's Safaris wurden wegen der unmöglichen Flußüberquerungen gestrichen.
Andy's Camp war in der Mitte von Land und es war ziemlich sicher, dass die Piste dorthin nicht so aufgeweicht
war.

Wir waren beide dabei unsere Geduldsgrenzen zu testen.
Der einzigste Grund, dass wir es schaften war, wir waren in keiner Eile und hatten alle Zeit die wir brauchten.
Die Hauptstrasse war so schwer von Schlaglöcher zerfressen, dass es fast keinen Teer gab.
In manchen Löchern hätte man eine afrikanische Kuh oder 2 verstecken können.

Endlich verschwand der Teer & die Dreckstrasse verwandelte sich in einen schlechte Achterbahnfahrt, was eigentlich gar kein Problem war, dafür hatten wir ja unseren 4 x 4, aber dann kamen die "Tsetse"-Fliegen!

In der Hitze des Tages mußten wir alle Fenster schließen, aber trotzdem fanden die hardnäckigen kleinen Insekten einen Weg zu uns hinein & stürmten sich auf unser Blut.
Draußen war der Landrover bedeckt mit den gnadenlosen Fliegen.

Am "Kafue Fluß" mußten wir am Ponton austeigen, um unseren Landy überzusetzen. Nach einer Weile gewöhnten wir uns an die scharfen Stiche und das es gar nicht so schlimm war.

Im Camp hatten die Gehilfe das lange Grass schon geschnitten, was half um die Fliegen los zuwerden, da sie im langen Grass lebten.
Wir suchten uns eine Hütte mit einer Plattform, die auf den Fluß hinaus ragte, sodass wir Fotos vom aufsteigenden Dunst über dem Wasser in der Morgendämmerung machen konnten.

Am gegenüberliegenden Ufer hielt sich gerade eine Gruppe Nilpferde auf, die die ganze Nacht grunzten & rülpsten.

Dies war die Mitte von Busch & selbst wenn es paradiesisch schön war & ich total bezaubert war, nach ein paar Tagen waren wir frustriert von unseren ereignislosen täglichen Safariausflügen.
Das Grass war zu lang & bedeckte fast den ganzen Landy & selbst wenn es Wild gegeben hätte, wir es nicht gesehen haben. Anscheinend war es einfach die verkehrte Jahreszeit, um hier zu sein.

Ein paar Tage später überquerten wir wieder den "Kafue Fluß" & fuhren zurück zu Lusaka & Peter machte ein paar Anpassungen an den Federn & Bremsen.
Von da aus waren es nur noch ungefähr 600 km zur Malawigrenze.

Diese Strecke war ziemlich besiedelt, der Busch war noch sehr grün, und es war unmöglich zu sehen, was hinter der nächsten Gruppe Bäume lag. Wir beschlossen, dass es nicht klug sei, im Freien zu übernachten. Deshalb musten wir die ganze Strecke in einem Tag schaffen um zum nächsten bekannten Camp zu kommen.

Überall am Rande der Strasse brannte der Busch.
Die Einheimischen verbrennen die Bäume, die sie dann in großen Säcke als Holzkohle an der Straße verkaufen.

Ab & zu hielt uns die Polizei an um unsere Papiere zu prüfen. Es stellte sich fast immer heraus, dass sie nur gelangweilt waren, wollten plaudern, waren einfach neugerig oder wollten bestochen werden. Aber im Grunde nie wirklich interessiet an unseren Papieren.

Der letzte Posten vor der Grenze von Malawi war Chipata, eine buntes, lautes & pulsierendes Städchen.

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