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ZIMBABWE

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Letzte Aktualisierung:
May 2004

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Die Strasse von der südafrikanischen Grenze bei Beitbridge über Harare nach Kariba ist eine lange, gerade & langweilige Teerstrasse mit nicht sehr viel Interessantem zu sehen, weshalb unser erster Eindruck von Zimbabwe nicht sehr herrlich war.

Der vorhergehende Besitzer unseres Landrovers hatte uns ermutigt, nach Zambia zu fahren & sein Camp, das er während seiner Rangerzeit im "Kafue National Park" gebaut hat, zu besuchen. Das war der eigentliche Grund, dass wir Zimbabwe durchquerten.

Peter's Bekannter in Harare, der in der Zeit Expeditionen leitete, erzällte uns bald, wo die schönsten & abgelegensten Gebiete in Zimbabwe waren & was wir vermeiden sollten.
Da wir uns überhaupt nicht über das Land informiert hatten, hatten wir keine Ahnung welche wunderschönen Orte es gab zu entdecken.

Es war sehr billig in Zimbabewe, sogar für die Südafrikaner. Die Menschen sind sehr arm aber freundlich.
An der Seite der Strasse kann man Stein- & Holzfiguren handeln.

Bei Kariba querten wir nach Zambia am 20 April 1998, 15 Mai 1998 kehrten wir zurrück von Zambia & Malawi an das ruhige Wasser des 5000 qkm "Kariba Stausees" wo wir eine liebe Familie kennenlernten, die uns auf ihr Hausboot für ein paar Tage einluden.

Wir nahmen die Gelegenheit um am Landy eine gut notwendige Pflegebehandlung zu machen & und Reifen zu wechseln, weil bei einigen der Draht schon herausstand.

Kariba ist ein magischer Ort, ein offener Nationalpark, in dem wilde Tiere umherstreichen zwischen den Gärten der Einwohner, die Dörfer der Einheimischen und durch die Hotelanlagen & Campingplätze. Es ist gefärlich nach Dunkelheit auf der Straße zufahren oder irgenwo herumzugehen, denn die dunklen Schatten von Elefanten oder Büffel wandern regelmäßig die Hauptstrasse entlang.

Wir verloren die Spuren von Zeit & Tag, und nach dem wir im "Matussadona" & "Chisarira National Park" waren, befanden wir uns irgendwann an den "Victoria Fällen".

Dieses mal hatten wir das Glück am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein. Obwohl es eine Touristenfalle ist, waren die Fälle in ihrer vollen Pracht mit permanenten Regenbögen gigantisch beeindruckend. Wie der mächtige Zambezi (der 4. größte Strom in Afrika) die Schlucht hinunterdonnert mit einem enormen Sprühregen, der uns bis auf die Haut durchnässte.
Die Fälle werden von dern Einheimischen "Mosi-o-Tunya" oder "Der Rauch der Donnert" benannt, 1700m weit & stürtzt 108 m in die Tiefe.

Unsere nächstes Ziel war der enorme "Hwange National Park", Zimbabwe's größter & verschiedenartigster Wild Park +/- 14 000 qkm.
Die Wasserlöcher waren voll bis zum überlaufen in dieser Jahreszeit und die Tiere zeigten sich im reichen Überfluß.
Wo wir fuhren, waren reisige Herden von Elefanten manchmal zwischen 20-30 auf einem Haufen.
Woimmer sie wanderten, vernichten sie riesige Gebiete. Bäume waren von ihrer Rinde entblöst , große Äste abgerissen & die kleinen Bäumchen & Vegetaiton total zertrammpelt & zerstört.

Eines Abends, als wir beiseite eines riesigen Dammes unser Camp machten, erlebte ich einer der erstaunlichsten Anblicke meines Lebens. Um 6:00 abends, zuvor war fast kein Tier zu sehen, erschienen auf einer riesigen Ebene Elefantenfamilien in Marschreihe.
Sie erschienen von allen Richtungen & kamen inmitten aufgewirbelter Staubwolken die um sie aufstiegen mit schwerem Stapfen zum Wasser. Es wurden immer mehr & mehr und sie kamen, bis die ganze Uferlinie mit Elefanten umringt war. Wir zählten um die 400 Elefanten bis es zu dunkel wurde, aber sie hörten nicht auf zu kommen, während bereits andere den See wieder verliessen. Das gigantische Echo ihrer Bewegungen im Wasser war bis spät in die Nacht zu hören.

Ein paar Tage später querten wir ein zweites mal nach Botswana über den "Pantamatenga"-Grenzübergang.
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